exploreIQ ist unsere europäische Exploration Intelligence Platform: eine Datenpipeline, die öffentlich verfügbare geowissenschaftliche Daten in ein einziges, vergleichbares Maß für das Explorationspotenzial übersetzt. Sie greift auf die Open-Data-Dienste der staatlichen geologischen Dienste zurück — NGU, SGU, GTK, BGR, BRGM, BGS — auf die nationalen Bergrechtsregister sowie auf Sentinel-2-Satellitenbilder aus dem ESA-Programm Copernicus.
Heterogene Quellen (JSON, GML, WFS, GeoTIFF) werden in ein einheitliches räumliches Modell überführt. Eine mehrsprachige Keyword-Engine liest digitalisierte historische Explorationsberichte — Zehntausende Dokumente, bei Bedarf mit OCR — und georeferenziert die gefundenen Hinweise auf Mineralisierungen. Anschließend werden alle Ebenen auf ein Analyseraster von 1 km² verschnitten.
Auf diesem Raster berechnet die Plattform den Exploration Opportunity Score (EOS), eine gewichtete Bewertung von 0 bis 100. Sie verbindet geochemische Anomalien, historische Bergbau-Evidenz, Strukturgeologie, Sentinel-2-Spektralsignaturen (Eisenoxid und Hydroxyl-Alteration), Claim-Dichte und Nähe zu Wettbewerbern sowie regulatorische Einschränkungen wie Schutzgebietspuffer.
Das Ergebnis wird als interaktive Karte ausgeliefert — mit Geologie, Mineralvorkommen, aktiven Claim-Polygonen, der EOS-Heatmap und Infrastruktur als Ebenen — ergänzt um detaillierte Claim-Informationen: Inhaber, Registrierungs- und Ablaufdatum, zulässige Rohstoffe, Fläche und Status.
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